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Große Hochwasserübung am Rhein

Am 22. und 23. Juni wurde eine Rheinhochwasser-Übung durchgeführt. Das Land Vorarlberg, die Bezirkshauptmannschaften und alle elf Rheinanliegergemeinden waren an dieser Übung beteiligt. Ziel der Übung war, das Arbeiten in den einzelnen Einsatzstäben zu optimieren, die Kommunikation zwischen den Stäben und auch die Information der Bevölkerung zu erproben. Bei einem Rheinhochwasser ist schnelles Handeln notwendig. Bei einer Evakuierung müssen alle Einsatzorganisationen an einem Strang ziehen und auch die Bevölkerung muss entsprechend informiert werden. Da die Übung möglichst real ablaufen sollte, wurde auch der Zivilschutzalarm (Sirene) ausgelöst und in einigen Gemeinden wurden am Samstag verschiedene Evakuierungsszenarien durchgeführt.
In Meiningen wurde der Einsatzstab am Freitagmittag vom Bürgermeister einberufen. Der Einsatzstab setzt sich aus Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Meiningen, des Bauhofs, der Gemeindeverwaltung und Mitgliedern der Gemeindevertretung zusammen. Die Übung brachte wichtige neue Erfahrungen und Erkenntnisse und verlief insgesamt sehr ruhig und besonnen. Hervorzuheben ist das gelungene Zusammenspiel von Gemeindeverwaltung, Bauhof und Feuerwehr. Geübt wurde vor allem die Kommunikation zwischen den einzelnen Stabsstellen entsprechend den Vorgaben des Katastrophenschutzplanes der Gemeinde Meiningen.

Informationskanäle für die Bevölkerung

Neben der bereits jedem Haushalt zugestellten Broschüre "Für unsere Sicherheit bei Rhein-Hochwasser" wurden vom Land Vorarlberg weitere Informationskanäle eingerichtet. Die Landeswarnzentrale hat außerdem eine eigene Website eingerichtet (www.vorarlberg.at/warnung), die im Notfall alle wichtigen Informationen auf einen Blick bietet. Wie hoch einzelne Häuser bei einem Dammbruch überflutet wären, ist ebenfalls auf der Internetseite ersichtlich.

 Informationen bei Hochwasseralarm: 

Sozialwissenschaftliche Befragung des IFES zur Rheinhochwasser-Übung

Im Rahmen der Rheinhochwasser-Übung wird auch eine Erweiterung des öffentlichen Warn- und Alarmsystems getestet (Forschungsprojekt PASA mit dem zusätzlichen Informationskanal KATWARN Österreich App, gefördert von der FFG und dem BMVIT). Bitte machen Sie bei der sozialwissenschaftlichen Begleitstudie zur Übung und zum PASA-Projekt mit und teilen Sie Ihre wertvollen Erfahrungen und Einschätzungen mit uns (geschätzte Dauer rund 10 Minuten):  http://www.ifes-umfrage.at/pasa  
Ihre Teilnahme ist ein wichtiger Beitrag für die Verbesserung des Katastrophenschutzes im Rheintal!